Westerwelle does not

22 10 2009

speak English. Not even for runawayz. Maybe this could be a gift if this little pimpy has becum the foreign minister of this GREAT Deutschland.

Any suggestions?





Eingelaufene braune Socken. Und Angie. Und die Piraten.

27 08 2009
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Sie hatten Spaß, sind aber irgendwie nicht wirklich wahrgenommen worden. Unsere Bonner Piraten.

Am vergangenen Wochenende unternahm CONTRA NRW den versuch, sich in der Bonner Innenstadt in Szene zu setzen. Ausgerechnet auf dem Friedens-Platz. Eine Handvoll rechter Leute rottete sich zusammen. Mehr als doppelt so viel Polizei schützte die Radikalen. Ist gut so. Schließlich sind wir hier mehrheitlich bei ZwoZwoAcht eindeutig gegen ein NPD-Verbot und für die Freiheit der Demonstration. Auch für die von Gegendemonstranten.
Die gab’s auch aus Schüler- und Studierenden-Ecke. Merkwürdig, dass sie sich irgendwie als Trittbrettfahrer gerieren. Als Vorwand nutzen sie die CONTRA NRW-“Kundgebung“. In Wirklichkeit nutzen sie das vor allem, um über ihren infantilen Bildungsstreik zu fabulieren. Es scheint ihnen nicht besonders ernst zu sein mit ihrem Anliegen, wenn sie alles miteinander vermixen. Naja, Kinder:-)
Da gefallen uns die Pirtane schon besser. Sind irgendwie mit mehr Spaß dabei. Und nicht mal aggressiv. Heiter eher.
Merkel auf unserem Marktplatz.Die sammeln sich über Twitter, verabreden sich dort und marschieren dann auf den Marktplatz, wo unser aller Kanzlerin auftrat. Bemerkt hat sie kaum jemand wirklich. Aber sie haben Fun. Immerhin. Wenn man sie nach Rente, Finanzkrise und Auslandseinsätzen der Bundeswehr fragt, erntet man meistens Schweigen. Oder eher wirres Zeug. Aber nett sind sie.

A propos NPD-Verbot: Was soll das? Wenn die Demokraten es nicht hinkriegen, die mit friedlichen Argumenten klein zu machen, nützt auch kein Verbot.





Das PerPADEFS-Syndrom: Freischwimmer Hauschild

10 04 2009

Langsam aber sicher müssen wir uns wieder mal einmischen in die flüssigen Debatten der Bundes-, Beethoven-, Post-, Telekom- und was-wissen-wir-noch-Stadt. Dabei wollen wir uns einmal einem echten Konvertiten zuwenden. Der fällt immer gerne auf; im Grunde egal, mit was. Nach dem Prinzip: Hauptsache Hauschild.

Lost in dinner: Hauschild.

Lost in dinner: Hauschild. FOTO: VOX

Wir haben dazu unseren Hauspsychologen konsultiert. Der erklärte uns, dass Hauschild vermutlich selbst beim Lesen dieses Artikels so etwas wie „spätinfantilistische Heiterkeitssprünge“ erfahren werde. Sein Verhalten entspräche „der Perzeption des weithin unbekannten „Permanenten Politischen Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms„. In der Fachwelt sei dieses Phänomen als PerPADEFS bekannt: Ein zwanghaftes Verhalten, ständig auf sich aufmerksam machen zu müssen, koste es politisch, was es wolle. Dabei gehe es „weder um Inhalte noch um realisierbare Vorschläge“.  Politische Gegner bezeichnen manche der Vorschläge Hauschilds als „Unsinn“, was dem so Gescholtenen in die politische Depression treiben könne.

Bestätigt wird die Diagnose der Fachleute durch den Wechsel Hauschilds von der CDU zur FDP. Ein Schritt, der ausschließlich damit erklärt wurde, dass der Mann bei der CDU einfach nicht zum Mittelpunkt der Wahrnehmung zu gelangen vermochte. Ein Höhepunkt seines PerPADEFS-Aktivitäten war die Teilnahme am „Perfekten Dinner„, an dem er ebenso sang- und klanglos scheiterte. Jede Selbstkritik ist dem Mann fremd. Nachdem der Bonner Unternehmer Philipp-Yves mit „einem Hausfrauen-Gericht“ überragend gewonnen hatte, reagierte Hauschild säuerlich: Solch ein Gericht könne er sich nicht leisten - bei seinem Ruf. Der General Anzeiger hatte indes kein Erbarmen mit dem kulinarischen Versager: „Der Ruf scheint indes nach der Punktwertung eher auf die Größe von Gemüsewürfeln geschrumpft.“





Deliktsfähiges Verhalten? Großartige SchuldenBilanz der OB

15 11 2008

Hammer, oder? Wir erinnern uns an die Lobhudeleien und dem nicht zu unterbietenden positiven Einheitsbrei der Bonner Medien bei der OB-Ankündigung, uns künftig von ihrer Beherrschtheit zu befreien. Super sei das gelaufen, was SIE für die Stadt, ihre Vaterstadt und Mutterstadt, erreicht habe. Grandios, diese Frau, die sich so für IHRE Stadt eingesetzt habe. Absolut geil, cool, krass – das ist die OB gewesen beziehungsweise immer noch. Denn bisher hat SIE ja nur angekündigt, dass SIE gehe. Wenn SIE auch bleibt, nämlich ehrenamtlich, was ja aller Ehren wert ist. Das sei nicht verschwiegen. In ein paar Tagen ist es soweit, dann soll SIE gewählt werden. Ob SIE da mit dem anvertrauten Geld besser umgeht?

Jetzt ist plötzlich alles anders. Wir nehmen zur Kenntnis – geschockt, überrascht, erstaunt -, dass diese Oberbürgermeisterin, die sich für ihre Vaterstadt so ungeheuerlich ins (vorbereitete) Bett, pardon: ins Zeug gelegt hatte, eine Horrorbilanz ablegt.

Bonn ist sowas von überschuldet, dass es einem die Sprache verschlägt. Jeder Bonner hat nämlich 4000 (in Worten: viertausend – so schrieb man das früher, liebe jungen Menschen, die ihr das nicht mehr kennt, auf sogenannte Euroschecks, aus Papier waren die) Euro Schulden. jeder. Auch jede. Und auch die, die gerade zum ersten Mal in die Windeln, naja, Sie wissen schon. Scheiße, oder?

Nun gibt es ja gottlob Schuldige: die großen Unternehmen, die nicht genügend Steuern bezahlen. Das nennt man wohl so eine Art eine vorauseilende Einwandswiderlegung.

Der Bonner Stadtsäckel ist noch „weiter geschrumpft“. Süß, oder, wie die Radiomännchen das beschreiben. Kinder, der ist nicht geschrumpft, sondern da hat jemand falsch gehandelt. „Ist geschrumpft“, also ob das von selbst geschähe. Wir helfen Euch – siehe nächster Absatz.

Wenn wir bei ZwoZwoAcht, sagen wir mal, 100 Euro hätten, die wir uns verdient haben. Etwa durch Werbung oder durch sonstwas. Dann hätten wir 100 Euro. Capito bis hierher? Gut! Wenn wir aber dann 137 Euro ausgäben, dann hätten wir 37 Euro Schulden. Dann wäre ja nicht der ZwoZwoAcht-Säckel geschrumpft. Wir hätten dann vielmehr zu viel Geld ausgegeben. Nämlich genau siebenunddreißig Euro. Unser Säckel wäre nicht – sozusagen von selbst – geschrumpft, sondern WIR hätten Mist gebaut. Das wäre doof. deswegen tun wir das auch nicht. Es wäre als ein aktiver Akt des Zuvielgeldausgebens gewesen. Und nichts wäre einfach so geschrumpft. Hier könnt Ihr Euch das mal ansehen. Und wenn Ihrs nicht richtig erkennen könnt: Durch Draufklicken wirds noch grüßer.

Haushalte gibt es viele. Ganz unterschiedliche.

Haushalte gibt es viele. Ganz unterschiedliche.

Bei uns ginge das ja noch. Weil wir ja Privatleute sind, eine Firma vielleicht oder eine Gruppe von Nörglern, die sich ständig öffentlich äußern müssen. Bei „der Stadt“ ist das aber anders. Die Jungs und Mädels – geführt (naja) von der OB – müssen anders denken. Eigentlich. Tun sie aber nicht, siehe Schulden.

Wir sind freudiger Erwartung, in den kommenden Tagen die Kommentare von General Anzeiger, Bonner Rundschau, Radio Bonn/Rhein-Sieg und allen anderen Medienschaffenden in dieser Bundes-, UNO- und Beethovenstadt (die ja jetzt ne tolles neues Logo hat) zu lesen.. Da werden wir bestimmt erkennen, was unabhängiger, kritischer Journalismus bedeutet. Sogar, wenn es um die OB geht.

Achja: Die Frage der Schadensersatzpflicht wird in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB durch den §823BGB geregelt. Da steht aber nix von der OB, wir jedenfalls haben auch durch unsere juristischen Crax, nix finden können. Wer also ne Idee hat: Schreiben Sie uns!

ZwoZwoAcht
Die sind schuld. Oder? Photo: ZwoZwoAcht




Anti-Fascho-Erfolg…

21 09 2008

… mit Fragezeichen danach. Wir teilen die Auffassung von Matthias Hannemann. Der schreibt für die FAZ am Sonntag. Ja, es sind Nazis, europäisches Durchschnittsgebräu an dummer, dreister und abzulehnenden Mixtur aus Biederleuten und Brandstiftern, wenn auch ohne Mollis. Dennoch: Hannemann stellt eine gute Frage, und zwar die nach der Ordnung der Dinge. Ein Auszug, der mir hoffentlich keine Klage des Frankfurter Sozietätsverlages einbringt (liebe Frankfurter: Wenn ich das nicht darf, Euch hier verlinekn: Bitte Mail an mich oder in die Kommentarspalte. Ich nehme es sofort wieder raus und formuliere es selbst;-)

Unappetitlich. Nazis und andere Faschisten.

Unappetitlich. Nazis und andere Faschisten.

Auszug Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 21. September 2008:

In Köln, an diesem Samstag im September, singt man viel von Demokratie und Meinungsfreiheit und kann sie – so schmerzhaft das ist – im Grunde nicht ertragen. Man hätte die Rollläden herunterlassen können am Heumarkt. Man hätte stille Zeichen setzen können, so wie es Anwohner in den Schaufenstern mit Blumen und Protestzetteln versucht haben, stillen Widerstand leisten wie die Hoteliers und Taxifahrer, die sich weigerten, Teilnehmer des Kongresses zu beherbergen und in die Stadt zu fahren. Man hätte alles dafür tun können, um dem provokanten „Antiislamisierungskongress“ der Rechtspopulisten die Aufmerksamkeit zu entziehen.

Was bleibt, ist der Kampf gegen Nazis und andere Links- oder Rechtsfaschisten. Was aber auch, ist die Freiheit der Meinungsäußerung, dieses unveräußerliche Recht in einer demokratisch verfassten Gesellschaft.